Es geht auch ohne Wasser
Beim Jörg-Müller-Pokal der Feuerwehren steht der Spaß im Vordergrund
 
 
 

Tennisbälle im Hoola-Hoop-Reifen verschwinden zu lassen, zum Beispiel, und witzige Fragen rund um die Berndshäuser Wehr zu beantworten. Um den Pokal wurde jetzt in Berndshausen gespielt.
Mit dabei war auch der Namensgeber. Bürgermeister Jörg Müller visierte den Reifen im Feuerwehrteich an, um dort die Tennisbälle verschwinden zu lassen, wenigstens versuchte er es. Die Idee war vor acht Jahren entstanden, erzählt er. Damals war beim Gemeinderfeuerwehrtag in Ellingshausen plötzlich der Wasserdruck gesunken und die Wettkämpfe konnten nicht regelgerecht ausgetragen werden.
Müller schlug damals vor, man könne doch die Wettkämpfe zum Spaß gelten lassen und sie ein zweites Mal starten. Diese Flexibilität trug Früchte: Nun gibt es im Wechsel an verschiedenen Ort jedes Jahr den Jörg-Müller-Pokal, immer mit anderen Gags.
Berndshausen wartete für die Gäste mit sechs Disziplinen auf. Wehrführer Oliver Garling hatte das Kommando über einen Fragebogen, der ein Mix aus feuerwehrtechnischen Fragen und Wissen über Berndshausen verlangte. Ernster war die Simulation eines Verkehrsunfalls, bei dem zwei verletzte Personen gerettet werden mussten. Rettungssanitäter Markus Gombert beurteilte den Umgang der Feuerwehrleute mit der Situation.
Das Riechen von Flüssigkeiten, wie Essig oder Äther stand weiter auf dem Programm sowie eine Maschinistenprüfung, bei der der Umgang mit dem Fahrzeug in einem Parcours im Mittelpunkt stand. Salopper war wieder das Holz sägen. Genau 1,8 Kilo Holz sollten von einem Holzstamm abgesägt werden, natürlich ohne ihn zu wiegen.
Die Mannschaften bestanden aus sechs Feuerwehrleuten und in jeder Disziplin konnten 18 Punkte erreicht werden. (zty) Platzierung Jörg Müller Pokal Berndshausen: 1. Platz: Nenterode, 2. Völkershain, 3. Remsfeld.
 
 

Quelle: HNA August2007